Philosophie

BleibHund 15. September 2017

Wer über antiautoritäre Erziehung argumentiert und mit modernen Zeiten gleichsetzt, denkt veraltert und rennt alten Erziehungsbildern hinterher, was heute überholt sein müsste und vergisst, dass antiautoritär bedeutet, dass Hemmungslosigkeit zunimmt. Das können wir nicht wollen. Heute wissen wir, dass Grenzen hier und da durchaus zu ziehen sind, damit Hemmungslosigkeit erst gar nicht aufkommt.

( Zitat: Günther Bloch DVD “Die Pizza-Hunde”)

3 Hunde
Immer mehr Menschen schaffen sich heute einen Hund an. Egal ob als Familienhund, Kinderersatz, Wachhund, treuen Begleiter…etc…etc…
Es scheint ein “Modetrend” zu sein einen gut gehorchenden Hund zu haben.
Doch was ist wenn der Hund nicht so gehorcht wie man es sich vorstellt?
Schnell wird eine Hundeschule besucht, die es mittlerweile an “jeder Ecke” gibt.
Nur leider arbeiten die wenigsten Hundeschulen individuell mit den Hunden und deren Besitzern oder manchen Hundeschulen fehlt einfach das nötige Know How.

Schnell werden Diagnosen gestellt, wie, der Hund sei nicht zu erziehen oder er sei untherapierbar! Zum Glück lassen sich mittlerweile immer weniger Hundebesitzer von solchen “Falschdiagnosen” beeindrucken und suchen eine fachlich kompetente Hundeschule oder einen Verhaltenstherapeuten auf. Was die meisten nicht wissen ist, dass nur die wenigsten Hunde WIRKLICH Verhaltensgestört sind!

Was viele auch nicht wissen ist, dass nicht jede Methode zu jedem Mensch/Hund Team passt. Da gibt es Hundetrainer, die ausschließlich über positive Verstärker wie z.B. Leckerchen arbeiten und an Hunde geraten, die auf diese Methoden einfach nicht anspringen und dann gibt es Hundetrainer die mit grober Gewalt versuchen Hunde mit ganz zartem Wesen zu “erziehen”. Nur weil die ein oder andere Methode bei manchen Hunden nicht ankommt, heisst noch lange nicht das diese Hunde nicht zu erziehen oder zu therapieren sind! Die Tierheime sind voll… und wer mag schon gleich ans einschläfern denken!? So weit muss es nicht kommen!

In der Hundeschule Bleib Hund, ist es mir wichtig erstmal zu schauen, wie die Kommunikation zwischen dem jeweiligen Hund und dessen Halter ist um dort die Probleme aufzuklären damit erstmal wieder eine gesunde Basis geschaffen wird auf der man ganz individuell aufbauen kann oder erst gar keine Probleme entstehen. Das fängt schon bei den Welpen an und geht über den Junghund zum ausgewachsenen Hund. Erst wenn der Mensch lernt, was sein Hund zu ihm sagt, kann er auch sein Verhalten so ändern, dass sein Hund es versteht. Das kann manchmal so einfach sein, dass es für uns Menschen nur schwer zu begreifen ist oder auf der anderen Seite können die Probleme so komplex sein, dass es wirklich viel Arbeit benötigt um auf eine solide Basis mit dem eigenen Hund zu kommen.

In den meisten Fällen benötigt man zwischen 2 bis 6 Stunden um die Probleme zu beheben. In ganz seltenen Fällen sollte es nicht länger als 6 Monate benötigen.
Man benötigt ein gesundes Mittelmaß mit den Grundlagen:

  • Souveränität
  • Fairness
  • Konsequentes Handeln
  • Klarheit
  • Körpersprache
  • Geduld

Darauf baue ich in meiner Arbeit mit Hunden auf, was auf jeden einzelnen Hund und Halter ganz individuell abgestimmt wird. Jeder bekommt sein eigenes Konzept, was er braucht um ein entspanntes und harmonisches Leben mit dem Hund zu genießen!

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“Ich begleite Sie auf dem Weg zu einer entspannten Mensch-Hund Beziehung!”

Mit Hunde-freundlichen Grüßen

Susanne Klöcker

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