Philosophie
BleibHund 18. April 2008
Wer über antiautoritäre Erziehung argumentiert und mit modernen Zeiten gleichsetzt, denkt veraltert und rennt alten Erziehungsbildern hinterher, was heute überholt sein müsste und vergisst, dass antiautoritär bedeutet, dass Hemmungslosigkeit zunimmt. Das können wir nicht wollen. Heute wissen wir, dass Grenzen hier und da durchaus zu ziehen sind, damit Hemmungslosigkeit erst gar nicht aufkommt.
( Zitat: Günther Bloch DVD “Die Pizza-Hunde”)
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Immer mehr Menschen schaffen sich heute einen Hund an. Egal ob als Familienhund, Kinderersatz, Wachhund, treuen Begleiter…etc…etc…
Es scheint ein “Modetrend” zu sein einen gut gehorchenden Hund zu haben.
Doch was ist wenn der Hund nicht so gehorcht wie man es sich vorstellt?
Schnell wird eine Hundeschule besucht, die es mittlerweile an “jeder Ecke” gibt.
Nur leider arbeiten die wenigsten Hundeschulen individuell mit den Hunden und deren Besitzern oder manchen Hundeschulen fehlt einfach das nötige Know How.
Schnell werden Diagnosen gestellt, wie, der Hund sei nicht zu erziehen oder er sei untherapierbar! Zum Glück lassen sich mittlerweile immer weniger Hundebesitzer von solchen “Falschdiagnosen” beeindrucken und suchen eine fachlich kompetente Hundeschule oder einen Verhaltenstherapeuten auf. Was die meisten nicht wissen ist, dass nur die wenigsten Hunde WIRKLICH Verhaltensgestört sind!
Was viele auch nicht wissen ist, dass nicht jede Methode zu jedem Mensch/Hund Team passt. Da gibt es Hundetrainer, die ausschließlich über positive Verstärker wie z.B. Leckerchen arbeiten und an Hunde geraten, die auf diese Methoden einfach nicht anspringen und dann gibt es Hundetrainer die mit grober Gewalt versuchen Hunde mit ganz zartem Wesen zu “erziehen”. Nur weil die ein oder andere Methode bei manchen Hunden nicht ankommt, heisst noch lange nicht das diese Hunde nicht zu erziehen oder zu therapieren sind! Die Tierheime sind voll… und wer mag schon gleich ans einschläfern denken!? So weit muss es nicht kommen!
In der Hundeschule Bleib Hund, ist es mir wichtig erstmal zu schauen, wie die Kommunikation zwischen dem jeweiligen Hund und dessen Halter ist um dort die Probleme aufzuklären damit erstmal wieder eine gesunde Basis geschaffen wird auf der man ganz individuell aufbauen kann oder erst gar keine Probleme entstehen. Das fängt schon bei den Welpen an und geht über den Junghund zum ausgewachsenen Hund. Erst wenn der Mensch lernt, was sein Hund zu ihm sagt, kann er auch sein Verhalten so ändern, dass sein Hund es versteht. Das kann manchmal so einfach sein, dass es für uns Menschen nur schwer zu begreifen ist oder auf der anderen Seite können die Probleme so komplex sein, dass es wirklich viel Arbeit benötigt um auf eine solide Basis mit dem eigenen Hund zu kommen.
Es muss nicht immer nur mit Leckerchen & Co gearbeitet werden damit alles gut wird, man muss auch nicht immer nur streng zu seinem Hund sein!
Man benötigt ein gesundes Mittelmaß mit den Grundlagen:
- Souveränität
- Fairness
- Konsequentes Handeln
- Klarheit
- Körpersprache
- Geduld
Darauf baue ich in meiner Arbeit mit Hunden auf, was auf jeden einzelnen Hund und Halter ganz individuell abgestimmt wird. Jeder bekommt sein eigenes Konzept, was er braucht um ein entspanntes und harmonisches Leben mit dem Hund zu genießen!
“Ich begleite Sie auf dem Weg zu einer entspannten Mensch-Hund Beziehung!”
Mit Hunde-freundlichen Grüßen
Susanne Klöcker
- 2 Kommentare

Liebe Frau Klöcker,
ich habe vor ca. sechs Wochen einen 10 Monate alten Labrador aus dem Tierheim bekommen.
Er hat sich super zu Hause eingelebt und ich konnte ihn nach 2 Tagen ohne Probleme ohne Leine laufen lassen. Langsam wird er sich der Umgebung sicher und es kommt oft dazu, dass er kurzfristig wegläuft und stöbert. Er kommt immer zurück, aber er muss ja kommen, wenn ich es sage und nicht, wenn er meint es wäre an der Zeit. Sitz, platz, platz bleib kann er schon sehr gut, nur nicht, wenn ein Ball im Spiel ist, den er im Park sieht oder wenn er mit anderen Hunden spielt, lässt er sich nicht abrufen. In solchen Situationen hört er nicht!
Meine Frage, da ich der Hundeschule nicht so angetan bin, weil alle unterschiedliche Methoden haben und nicht so individuell auf die Hunde abgestimmt sind, sollte ich trotzdem eine Hundeschule besuchen? Damit er lernt mit anderen Hunden unter Ablenkung zu gehorchen?
Danke schonmal!
Liebe Grüße Christina Nüsse
Hallo Frau Nuesse,
in Ihrem Fall würde ich Einzeltraining vorschlagen. Im Einzeltraining kann man individuell auf Ihr Problem eingehen und auch gewisse Sitautionen ersteinmal stellen um sie dann zu trainieren. Dann erst würde ich mit Ihrem Hund in eine Gruppenstunde gehen um das ganze dann zu festigen!
Gerne dürfen Sie mich dazu telefonisch kontaktieren!
Je nach dem wo Sie herkommen, wäre es wichtig einen Hundetrainer zu finden der darauf bedacht ist individuell zu arbeiten, so wie ich es mache. Dann hat man auch das Problem mit der Methodenvielfalt nicht, weil ein kompetenter Hundetrainer in der Lage sein sollte, die für Sie und Ihren Hund wichtigen Trainingsmethoden so auf sie zurecht zu schneiden, dass sie erst gar nicht viel ausprobieren müssen. Es sollte dann einfach passen!
02181-471818
Liebe Grüße
Susanne Klöcker